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Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit

am . Veröffentlicht in Feuerwehr

Türöffnungsprozedur an einem ÜbungscontainerVor kurzem bildeten sich unsere Atemschutzgeräteträger bei einer Schulung weiter. Bei der Veranstaltung in Ergolding ging es vor allem darum, das Wissen aus den Lehrgängen aufzufrischen, aber auch um Neues hinzuzulernen.

Atemschutzgeräte werden bei der Feuerwehr immer dann eingesetzt, wenn sich z.B. giftige Stoffe wie Brandrauch oder erstickende Gase in der Luft befinden. Die Feuerwehrleute können dann bis zu 30 Minuten aus der auf dem Rücken getragenen Luftflasche atmen. Um ein solcher Atemschutzgeräteträger werden zu können, ist eine entsprechende Aus- und Weiterbildung notwendig. Vier Feuerwehrleute aus Piflas nahmen am Samstag (20.04.2013) in an einer ergänzenden Fortbildungsveranstaltung teil.

Wissen wieder aufgefrischt und Neues dazugelernt

Türöffnungsprozedur an einem ÜbungscontainerDie Weiterbildung gliederte sich in einen Theorie- und einen Praxisteil. Zielsetzung der Veranstaltung war es, das Wissen aus dem Grundlehrgang Atemschutz wieder aufzufrischen und neues Wissen zu vermitteln.

Ein Schwerpunkt wurde auf die sog. "schadensarme Vorgehensweise" gelegt, in dem das Zusammenwirken von Rauchvorhang, Überdruckbelüftung und Löschtechnik aufgezeigt wurde. Ziel dieser Techniken ist es, dass bei einem Brand in einem Gebäude möglichst wenig Folgeschäden durch Verrauchung, Verrußung oder Löschwasser auftreten.


Schadensarmes Vorgehen im Vordergrund

Training mit dem HohlstrahlrohrEin Rauchvorhang wird im Brandfall von den Einsatzkräften im Türrahmen zum Brandraum angebracht. So wird den Feuerwehrleuten ermöglicht, dass die Türe ohne das Entweichen des giftigen und schädlichen Rauches geöffnet werden kann. Unterstützt wird dies von der Überdruckbelüftung, die von der Feuerwehr mit motorgetriebenen Ventilatoren durchgeführt wird. Ergänzend dazu hat sich auch in der Entwicklung der Strahlrohre in den vergangenen Jahren viel getan - so ist es mit den aktuellen Hohlstrahlrohren möglich, die Wasserabgabe litergenau einzustellen. Das wassersparende Vorgehen verhindert den bekannten Wasserschaden bei einem Wohnungsbrand.

Die Feuerwehrleute konnten trainieren, wie im Einsatzfall eine Tür zum Brandraum richtig geöffnet wird und wie man das Strahlrohr richtig einsetzt. Ebenso wurden neue Löschtechniken wie das Schlauchpaket in der Praxis demonstriert. Auch die Handhabung der Wärmebildkamera zur Orientierung in verrauchten Gebäuden und zur Suche von Personen war ein Themengebiet der Schulung.

Eigensicherheit im Vordergrund

Türöffnungsprozedur an einem ÜbungscontainerDa die Feuerwehrleute im Atemschutzeinsatz eigenverantwortlich vorgehen, wurde ein großes Augenmerk auf den korrekten Umgang mit den Geräten gelegt. Das richtige An- und Ablegen der Schutzkleidung sowie die Prüfungen der Geräte wurden geübt, genauso wie das Retten eines verunglückten Feuerwehrmannes - schließlich kann ein Feuerwehrangehöriger nur dann helfen, wenn er auch an der Einsatzstelle ankommt.



Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit

Training mit dem HohlstrahlrohrDie Teilnehmer an der Fortbildung waren sich einig, dass die Kombination aus Theorie und Praxis das Wissen um das richtige Vorgehen im Brandfall erweitert hat. Dies trägt dazu bei, dass trotz der Aufregung und des Adrenalinstoßes bei einem richtigen Einsatz mit Ruhe und Besonnenheit vorgegangen werden kann, um Menschen zu retten und Feuer zu löschen - dafür lohnt es sich in jedem Fall, einen Samstag der Freizeit zu investieren.

Weitere Informationen finden Sie in einem Bericht in der Landshuter Zeitung über die Fortbildung.

 


Wo wir sind

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Piflas ist ein Ortsteil des Marktes Ergolding und grenzt unmittelbar an die niederbayerische Bezirkshauptstadt Landshut.

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