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Nicht nur für die Feuerwehr gelernt

am . Veröffentlicht in Jugendfeuerwehr

Vorführung der stabilen Seitenlage beim PraxistestLeise knistert die goldene Rettungsfolie und hüllt die am Boden liegende Person warm ein. Routiniert mit sicheren Handgriffen hat der Jugendliche den "Verletzten" in die stabile Seitenlage gebracht und beantwortet die Fragen der Schiedsrichter zur weiteren Betreuung von verletzten Personen und zum richtigen Absetzen eines Notrufes.

Beim Wissenstest 2013 der Jugendfeuerwehren aus Altdorf, Ergolding und Piflas stellten die Jugendlichen ihr Können an anspruchsvollen Aufgaben unter Beweis. Der Jugendwart der Feuerwehr Piflas, Reinhard Stangl, konnte dazu im Feuerwehrhaus Piflas 27 Teilnehmer begrüßen und wünschte ihnen viel Erfolg bei der Bewältigung der anspruchsvollen Aufgaben. So mussten im Theorieteil viele Fragen rund um das richtige Verhalten im Notfall beantwortet werden, die vom Absetzen des Notrufes bis hin zum Umgang mit Verletzten und bewußtlosen Personen reichten.

Jugendwart Stocker erklärt den Prüfungsbogen Schwitzen beim Theorietest Theorietest mit vielen Fragen

Kreisjugendwart Josef Stocker attestierte den Jugendlichen hohes Detailwissen und eine gute Ausbildung durch die Jugendwarte in den Wehren, da die Fehlerquote sehr gering war. Beim anschließenden Praxisteil wurde das Theoriewissen im Detail geprüft - die Jugendlichen mussten beweisen, dass sie die stabile Seitenlage sicher beherrschen und verletzte Personen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreuen können.

Praxistest: Betreuen einer bewußtlosen Person Auffinden einer Person - der Schiedsrichter schaut zu


Kreisjugendwart Stocker zeigte sich abschließend sehr zufrieden mit dem Ausbildungsstand und mit dem Können der Jugendlichen. Er bedankte sich bei den Jugendwarten Julia Piegendorfer (Feuerwehr Altdorf), Franz Mieslinger (Feuerwehr Ergolding) und Reinhard Stangl (FF Piflas) für die umfassende Vorbereitung und Ausbildung der Jugendfeuerwehrler.

Kreisbrandinspektor Karl Hahn sagte in seiner Ansprache, dass man das bei bei der Jugendfeuerwehr erworbene Wissen nicht nur im Feuerwehrdienst benötige, sondern dass man auch im privaten Umfeld unerwartet auf Unfälle treffen könne. Hier sei es wichtig, schnell und überlegt mit sicherer Hand zu agieren und das Erlernte umzusetzen.

 Reinhard Stangl bedankt sich bei den Teilnehmern

Die Kreisführung zeigte sich begeistert davon, dass auch mehrere weibliche Mitglieder die Feuerwehr unterstützen. Bei der Übergabe der Anstecknadeln in Gold, Silber und Bronze motivierten die Führungskräfte die Jugendlichen auch, die sinnvolle Freizeitbeschäftigung weiter zu verfolgen und die Ausbildung bis zum fertigen Feuerwehrmann zu durchlaufen.



Gruppenbild aller Teilnehmer mit Ausbildern und Führungskräften

Zum Thema: Jugendfeuerwehr
In der Jugendfeuerwehr kann jeder Jugendliche ab 12 Jahren Mitglied werden. Die Jugendlichen lernen mit Spiel und Spaß den Umgang mit einfachen feuerwehrtechnischen Geräten und werden so altersgerecht auf den Feuerwehrdienst vorbereitet. Im Alter von 18 Jahren ist dann der Wechsel in die "richtige" Feuerwehr aufgrund der abgeschlossenen Ausbildungen in der Regel problemlos möglich.
Die Mitgliedschaft bei der Jugendfeuerwehr ist kostenlos und eine Freizeitbeschäftigung mit  gesellschaftlichem Engagement. Mehr Informationen erhalten Sie hierzu bei Ihrer Feuerwehr Piflas oder im Internet unter www.ich-will-zur-jugendfeuerwehr.de.


Wo wir sind

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Piflas ist ein Ortsteil des Marktes Ergolding und grenzt unmittelbar an die niederbayerische Bezirkshauptstadt Landshut.

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